Nanotechnologieabkommen
Das Nanotechnologieabkommen legt fest, wer Nanoroboter bauen darf und welche Programme diese Roboter ausführen dürfen. Es war kurz nach den Nanoviren-Krawallen beschlossen worden.
Miniaturroboter dürfen nur noch in wenigen Ausnahmefällen, für bestimmte, streng limitierte Anwendungen gebaut werden. Dazu bedarf es der Zustimmung von 90 % der Menschen auf Erden.
Wahrscheinlich war es die Furcht vor dem »Grauen Schleim«, die sich so tief in die Psyche der Menschheit eingegraben hat, dass sich alle Staaten rigoros an das Nanotechnologieabkommen hielten. Weltweit war es nur einer einzigen Organisation gestattet, diese Roboter herzustellen und nur diese hatte auch die technischen Voraussetzungen dafür.
Alle anderen möglichen Produktionsstätten waren zerstört worden. Und die Labors dieser Organisation waren quasi öffentlich, ein jeder hatte zu jeder Zeit Zugriff auf alle vorhandenen Unterlagen und durfte elektronisch Widerspruch einlegen, falls er Projekte nicht guthieß.
Das war Demokratie in Reinkultur, doch existierte sie in dieser Form leider nur in Verbindung mit der Nanoroboter-Technologie.
Bis heute ist nicht geklärt, warum der Bau und Besitz von Nanomaschinen verboten worden war.
Siehe auch Assembler_(Nanotechnologie) in der Wikipedia