Nanoviren-Krawalle
Auslöser für die Nanoviren-Krawalle war eine unter Verschluss gehaltene Studie, die besagte, nicht die Gentechnik oder geheime militärische Versuche mit biologischen Waffen waren die Urheber vieler quasi aus dem Nichts kommenden Viruserkrankungen, wie etwa den äußerst aggressiven Mutationen von Ebola, Lassa, Aids, Dengue und den immer zahlreicher auftretenden Grippe-Epidemien mit tödlichem Ausgang, sondern die explosionsartig zunehmende Umweltverschmutzung.
Und hier wiederum waren auch nicht die chemischen Giftstoffe die »Hauptschuldigen«.
Vielmehr war es, wie in zahlreichen labortechnischen Untersuchungen festgestellt werden konnte, der immer stärker um sich greifende Elektrosmog in Verbindung mit dem damals noch völlig unbekannten Nanosmog, welcher überhaupt nur in zwei streng geheimen Studien erfasst worden war. Jede der beiden Belastungen für sich alleine genommen war relativ harmlos, zumindest nicht tödlich für einen gesunden Menschen. Doch hochenergetische Richtfunkstrecken und die Übertragungen der gesammelten Energie von den Energiestationen im All zur Erde per Mikrowellenstrecken, im Zusammenspiel mit Nanopartikeln, kleinste Teilchen der Größe von wenigen milliardstel Millimetern, waren der Auslöser für die zahlreichen Mutationen an sich harmloser Grippeviren in todbringende, aggressive »Killerviren«.
Mit einem Wort war für die Masse der Menschheit jede elektromagnetische Welle, verursacht durch Strom führende Leitungen, jedes Haushaltsgerät, jede Funkstrecke, jede Radaranlage bis hin zu Nachrichten- und Militärsatelliten, plötzlich ein potenzieller »Killervirenerzeuger«.
Diese schlichten Gutachten brachte die Bevölkerung zum Überkochen. Zuerst wurden Hochspannungsleitungen in die Luft gesprengt, danach ganze Kraftwerkskomplexe lahmgelegt. Nicht viel später fielen Telekommunikationseinrichtungen, Richtfunkstrecken, Fernseh- und Radiosender, Funktürme, zivile und sogar streng bewachte militärische Radaranlagen der kochenden Volksseele zum Opfer.
Innerhalb eines halben Jahres waren weltweit über neunzig Prozent der »Smogverursacher« zerstört worden. Nur eine geringe Zahl an Stromerzeugern, die gerade den Strombedarf der Krankenhäuser und anderer ziviler Einrichtungen abdeckten, waren noch in Betrieb und fest in der Hand der »Bürgerwehren«.
Es war, als ob über Nacht niemand mehr bedarf an Luxusgütern und Bequemlichkeit hätte. Plötzlich schien man ohne Fernsehgeräte, Computer, Mikrowellenherde und Digitaltelefone auszukommen, ein Albtraum für an hohe Absatzzahlen gewohnte Imperiumsbosse und zu schön, um eine Ewigkeit lang Bestand zu haben.
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Siehe auch Elektrosmog in der Wikipedia
Siehe auch Nanoteilchen in der Wikipedia
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